Große Abschlusskonferenz: Deutsche in und aus Russland als Mittler zwischen den Völkern, 28. Juni, Düsseldorf

Die Konferenz als große Abschlussveranstaltung unseres Ausstellungsprojekts über die Deutschen in St. Petersburg fand mit zwei renommierten Historikerinnen aus Russland, nämlich Frau Prof. Dr. Smagina, Frau Prof. Dr. Ilarionowa und schließlich Frau Bijagowa als Leiterin der Kultur- und Bildungsprojekte beim DRB statt.
Unter Anwesenheit von zahlreichen Kommunalpolitikern aus dem gesamten Kreis Mettmann, Vertretern von Migrantenselbstorganisationen, und Frau Gräfin zu Dohna als Repräsentantin des MAIS hielten die genannten russischen Gäste auf Einladung, unter Trägerschaft und dank der Koordination des IKZ e.V. gelungene und informative Vorträge über die historischen Leistungen der Deutschen in Russland unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Deutschen als Brückenbauer. Von deutscher Seite betonte Frau Dr. Neufeld, Direktorin des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, anhand historischer Beispiele wie dem berühmten Sprachwissenschaftler Dal’ die großen kulturellen Verdienste der Deutschen in Russland für die russische Kultur. Im Zusammenhang mit den Russlanddeutschen sprach sie von einer ,,collagenartigen Identität“, die das Beste aus zwei Welten verbinde.
Schließlich fand zum Abschluss die von Frau Wehner (FiBB e.V., Bonn) moderierte Abschlussdiskussion mit den russischen Gästen und Frau Neufeld statt.
Ein rundum gelungener Konferenztag in der pulsierenden Mitte der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Anton Friesen, M.A.
Projektkoordinator

P.S.: Zu erleben ist das Gedicht ,,Wo hat sich die Seele des Deutschen verloren?“, von Olga Gofmann. Vorgetragen auf Russisch von ihr selbst.
Das tolle Video der Podiumsdiskussion in voller Länge sowie Fotos werden bald auf der vollkommen neu gestalteten Internetseite des IKZ zu sehen sein!

 

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