Projekt Mitleben

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Mettmann als interkultureller Lern- und Begegnungsort

Miteinander, Mit(er)leben, Mitgestalten

Warum benötigt Mettmann das Integrationsprojekt?

 Die Zuwanderungswelle in Deutschland und ebenso im Kreis Mettmann gewährt Potenziale und Chancen für die Kommunen und Migranten/Migrantinnen.

Andererseits stellen sich neue Herausforderungen der Integrationsarbeit, um frühzeitig effektive Maßnahmen ergreifen zu können.

Nicht zuletzt sind Bedingungen wie Arbeitslosigkeit oder Sprachbarrieren nicht ausschließlich die Folge einer unwilligen Integration der Zuwanderer/Zuwanderinnen, sondern oftmals sozialer und/oder kultureller Natur der Zielgesellschaft.

Eine nachhaltige Integration bedeutet unter anderem Berührungsängste und Vorurteile der einheimischen Bewohner/Bewohnerinnen abzubauen.

An diesem Punkt setzt das Projekt „Mitleben“ an: Mit einer Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen Migranten/Migrantinnen und Einheimischen und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der unterschiedlichsten Kulturgruppen.

Welches Potenzial leistet das Projekt?

 In Mettmann leben insgesamt etwa 35 verschiedene Nationen.

„Mitleben“ setzt an dem Punkt der kulturübergreifenden und vernetzungsleistenden Integrationsarbeit an und richtet sich nicht an eine kulturelle Zielgruppe oder Altersstruktur.

Die vier Säulen von „Mitleben“

Interkulturelles Gärtnern 

„Wurzeln schlagen“ in der (neuen) Heimat

Ziel ist die Verbesserung der Stadtökologie, die Förderung des gemeinschaftlichen Arbeitens und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit.

Freizeit wird fernab von Kultur, Religion oder Sprache geschaffen, Begegnungs-/Entspannungsorte aller Bürger/Bürgerinnen realisiert, gärtnerische Erfahrung weitergegeben/erweitert.

 

Interkulturelles Kochen

Freundschaft geht durch den Magen

Kochen ist eine alltägliche Aktivität, der alle Menschen unabhängig ihrer Kultur nachkommen. Die Faszination verschiedener Nationen liegt vor allem in der kulinarischen Vielfalt und Besonderheit der Rezepte, Zutaten, wie auch der Essgewohnheiten.

 

Kulturaustausch

Neue Kulturen „hautnah“ erleben

Die Tanzkultur ist eine der ältesten Formen menschlichen Ausdrucksstrebens ohne Sprachbarrieren. Musik, Rhythmus, Körpersprache bringen Menschen zusammen und erzeugen Emotionen. Jede Kultur hat Tänze, Musik, Theaterstücke, Gedichte und Literatur, die wertvolle Bedeutungsinhalte enthalten und transportieren können.

 

audiovisuelle Dokumentation

Ein bleibender Eindruck kultureller Vielfalt

Die Veranstaltungen werden begleitet von einer medialen Dokumentation, um an ganz spezielle Momente der interkulturellen Gemeinschaft zu erinnern und das Engagement wie auch die Motivation weiterer Bürger/Bürgerinnen zu erwecken.

„Mitleben“ soll langfristig:

  • die wechselseitige Akzeptanz und Toleranz von Zuwanderern/Zuwanderinnen und Einheimischen verbessern
  • eine Stärkung lokaler Identität schaffen

→ Verbesserung der Stadtökologie

→ Erzeugung eines Gemeinschaftsgefühls der städtischen Bürger/Bürgerinnen

→ Identifizierung mit der Stadt Mettmann und dem alltäglichen Leben

  • das interkulturelle Selbstverständnis und die Akzeptanz einer transnationalen Gesellschaft intensivieren

→ Stärkung eines globalen Bewusstseins

→ gesellschaftliche Aufnahme aller

Individuen unabhängig ihrer kulturellen oder ethnischen Herkunft

  • eine Vernetzungsarbeit zwischen lokalen Integrationsorganisationen durch die lokale Einbindung verstärken
  • und einen Beitrag zur Kriminalitäts-, Gewalt- und Suchtprävention leisten.

Wer fördert das Projekt?

 „Mitleben“ ist ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördertes Projekt, das unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes steht und von dem Integrations- und Kulturzentrum Mettmann e.V., sowie dem Integrationsrat Mettmann entwickelt und geleitet wird.

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