Freude an Musik, Gesang und Tanz in Mettmann und Erkrath (2013-2014)

1. Beginn und Durchführung der Maßnahme

Mit dem Projekt ,,Freude an Musik, Gesang und Tanz“ wurde im Juni 2013 begonnen. Das Ende des Projekts war im März 2014. Das Vorhaben wurde parallel an den zwei Standorten des Integration-Kulturzentrum e.V. im Kreis Mettmann durchgeführt: in Mettmann und in Erkrath.

Ziel des Projektes war es, Kinder und Jugendliche niedrigschwellig an Musik, an den Umgang mit Instrumenten (Instrumentalmusik) und das Singen im Chor (Vokalmusik) heranzuführen.

Im Projekt wirkte als Fachkraft Frau Irina Kalimon, Leiterin der Schule für Musik und Gestaltung in Mettmann, eine pädagogisch qualifizierte Musiklehrerin mit langjähriger Berufserfahrung (Siehe H. Eisenbart: Musikunterricht – kinderleicht. In: Rheinische Post (RP), 12.01.2011. Online verfügbar unter: http://www.rp-online.de/region- duesseldorf/mettmann/nachrichten/musikunterricht-kinderleicht-1.1186791).

Sie übte mit den Kindern Musikstücke ein, die auf vier Gitarren, einem Keyboard und einem Schlagzeug gespielt wurden. Die kleineren Kinder (fünf bis sieben Jahre alt) begleiteten die Instrumentalmusik durch das Singen im Chor (Vokalmusik).

So entstand ein mehrstimmiges Ensemble, das in Mettmann mehrmals seine öffentlichkeitswirksamen Auftritte hatte (siehe Abschluss).

In Erkrath wurde unter der Leitung von Sozialpädagoginnen Musiktheater (Showdance Engelchen und Teufelchen) aufgeführt.

2. Teilnehmerkreis

Welche und wie viele Kinder nahmen an der Projektdurchführung teil?
Es haben über den gesamten Projektzeitraum hinweg 10 Kinder in Mettmann und 16 in Erkrath partizipiert. Das Alter der Kinder lag vor allem im Bereich sechs bis zwölf Jahre.

An dem Vorhaben beteiligten sich Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Interkulturelle Kinder hatten einen vielfältigen Migrationshintergrund: afrikanisch, türkisch, polnisch, russischsprachig u.a.

3. Abschluss

Als Abschluss des Projektes wurde das Stück zu Weihnachten und Neujahr öffentlichkeitswirksam in Mettmann aufgeführt:

  • Im St. Elisabeth Altenheim
  • Im Seniorentreff des IKZ e.V. beim Deutschen Roten Kreuz
  • In der Volkshochschule

4. Erfolg und Auswirkungen der Maßnahme

Viele Kinder, besonders aus sozial benachteiligten Familien, wurden durch das Projekt für Musik und Kultur sensibilisiert. Das Projekt ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zur Hochkultur und damit zur Entwicklung und Festigung der Persönlichkeit der Kinder in einem wichtigen Alter. Viele Kinder werden selbstbewusster, ihre Leistungen und ihr Ansehen in den Schulen steigen.

Die Eltern waren dankbar für dieses kostenlose und professionell durchgeführte Angebot, denn viele von ihnen können sich auf Grund ihrer sozialen Lage keinen Musikunterricht bzw. Angebote zur kulturellen Entwicklung der Kinder allgemein leisten.

Daher freut es uns besonders, dass wir mit dem neuen Projekt ,,MUT: MUsik und Tanz“ im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW die Möglichkeit bekommen haben, Kinder auch weiterhin für die Kultur im Allgemeinen und die Musik im Besonderen zu begeistern.

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